Philips hue Fuzo Inbetriebnahme

Philips hue Fuzo Sockelleuchte – Smarte Außenbeleuchtung

Werbung – das Set Philips hue Fuzo Sockelleuchte und Bridge wurde von e.on gratis bereitgestellt

Smarte Beleuchtung für Garten und Wege!

Philips hue, hinter dieser Marke verbirgt sich, das smarte Lichtsystem mit dem Philips eine Möglichkeit anbietet alle Lichtquellen im und um das Haus herum zu vernetzen. Mit der Fuzo kommt eine Außenleuchte zu uns, die für die Beleuchtung von Wegen oder der Terrasse vorgesehen ist. Wie diese sich schlägt und ob wir jetzt gänzlich auf Philips hue setzen, erfahrt Ihr im Artikel.

Daten Philips hue Fuzo Sockelleuchte

BeschreibungAngaben
Bezeichnung Philips Hue White Fuzo Sockelleuchte
Farbeschwarz
Einsatzort Balkon, Terrasse & Garten
Schutzart IP44, spritzwasser-geschützt
Gewicht 1,62 Kg
Maße 1,7 x 10 x 40 cm
Materialien Aluminium, Kunststoff
LichtquelleLED
Smarthue App erforderlich

Benötigt wird, wie bei allen hue Produkten, eine hue Bridge. Die Daten beschreiben ausschließlich die Sockelleuchte Philips hue Fuzo.

Montage & Inbetriebnahme

Bevor die Sockelleuchte aufgebaut werden kann, muss der Aufstellort ausgesucht werden. Dies war bei uns recht einfach, wir wollten eine defekte Bodenleuchte ersetzen. Danach musste ich prüfen, ob die Bridge vom geplanten Aufstellungsort, Verbindung zum Aufstellort der Sockelleuchte hat.

Zuerst muss die Bridge in Betrieb genommen werden.

Philips hue Bridge Inbetriebnahme

Die Bridge muss ans Netzwerk angeschlossen und mit Strom versorgt werden. Anschließend braucht es die hue-App, welche im Appstore und Playstore verfügbar ist.

Um die Verbindung zwischen App und Bridge herzustellen, muss lediglich der große Knopf in der Mitte betätigt werden, wenn die App einen dazu auffordert. Ist dies erfolgreich gewesen, können Lampen hinzugefügt werden. Aktuell ist keine zu finden, ich habe die Lampe noch nicht montiert.

Philips hue Fuzo Sockelleuchte anschließen

Der Aufbau und das Verkabeln der Leuchte sind recht simpel. Zuerst wird das Bodenteil von der Leuchte gelöst, was mit 3 kleinen Schrauben passiert. Anschließend ist noch eine Schutzkappe zu lösen, damit die Lüsterklemme freigelegt wird. Das Bodenteil soll mit 3 Schrauben festgemacht werden, damit dies möglich ist, müssen die Aussparungen durchbohrt werden. Dazu bot es sich an einen kleinen Bohrer zu nehmen. Die Öffnung für das Stromkabel ist bereits geöffnet und wird mithilfe des weißen Gummistöpsels (auf Bild 3 vorne zu sehen) wieder verschlossen. Dies ist gut gelöst, da dieser Stöpsel einfach auf die passende Größe zugeschnitten werden kann. Dadurch wird sichergestellt das egal, wie dick das Kabel ist, die Öffnung nur so groß ist wie nötig, was das Eindringen von Wasser erschwert.

Hat man die 3 Löcher gebohrt und mit einem Dübel versehen, wird der Stöpsel über das Kabel gelegt, welches in das Bodenteil eingefädelt wird. Mit 3 passenden Schrauben, welche wie die Dübel nicht beiliegen, verschraubt man das Bodenteil sicher. Anschließend den Stöpsel in die Öffnung drücken, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Als vorletzten Schritt die Stromkabel in die Lüsterklemme einführen und festschrauben.

Zum Abschluss wird die Schutzkappe wieder aufgeschraubt und die Sockelleuchte auf dem Basisteil befestigt. Jetzt kann die Leuchte bereits in Betrieb genommen werden.

Für das Einrichten der Bridge habe ich knapp 10 Minuten gebraucht, für den Aufbau und die Montage der Sockelleuchte wurden knapp 30 Minuten aufgewendet. Die meiste Zeit nahm dabei das Bohren der Löcher in Anspruch, da die möglichst akkurat sein und die vorherigen Bohrlöcher überdecken sollte. Leider war die alte Leuchte breiter und ich konnte nur ein Bohrloch abdecken.

Erster Eindruck der Sockelleuchte

Als Erstes dachte ich “Das wird doch niemals stabil sein, mit dem Basisteil aus Plastik.”, was sich aber schnell als nicht wahr herausstellte. Die Leuchte steht richtig fest und reagiert auch auf Druck nur mit geringem Nachgeben. Da die Leuchte, welche über das Basisteil gestülpt und mit diesem verschraubt wird, ebenfalls auf dem Boden aufsetzt, ist diese sehr steif und dadurch stabil. Wie bereits vorher vermutet, ist das Design unaufgeregt und die Lampe fügt sich in fast jede Umgebung ein, wobei Schwarz schon mehr auffällt als ein Weiß oder Silber.

Betrieb

Nach dem Anschließen kann die Lampe genutzt werden und funktioniert wie eine normale Lampe, aber eben ohne die smarten Funktionen. Diese wollte ich aber verwenden, denn diese machen die Philips hue Fuzo erst zu etwas Besonderem. Damit dies möglich ist, muss die Lampe in die App eingebunden werden.

Mit der App wird die Lampe gefunden und durch Eingabe der Seriennummer hinzugefügt. Ab diesem Zeitpunkt kann die entsprechende Lampe über die App gesteuert werden. Sinnvoll ist es, diese zu benennen und einem Raum hinzuzufügen, damit das Ansteuern einfacher möglich ist.

Grundfunktionen

An und aus geht, wie bei einer Lampe auch zu erwarten. Zusätzlich kann die Helligkeit stufenlos eingestellt werden und es kann festgelegt werden, ob alle Lampen gleich leuchten sollen oder unterschiedlich.

Erweiterte Funktionen

Aber es sind noch vielmehr Möglichkeiten gegeben, die smarte Lampe zu nutzen. Ich gehe hier nur auf die Funktionen ein, die ohne weitere Geräte möglich sind, denn Ihr könnt auch noch Bewegungsmelder etc. verwenden und kombinieren.

Die Einstellungsmöglichkeiten scheinen, auf den ersten Blick, einfach unglaublich vielfältig, wenn man sich mit diesen beschäftigt, kommt aber schnell eine Struktur zum Vorschein. So kann die Lampe zu einem festen Zeitpunkt an- bzw. ausgeschaltet werden und damit dieser Zeitpunkt nicht immer der Gleiche ist, kann eine zufällige Variabilität eingestellt und definiert werden. So das die Lampe nicht um 19 Uhr eingeschaltet wird, sondern zwischen 18:30 und 19:30 Uhr, oder zwischen 18:00 und 20:00 Uhr. Dadurch wird eher der Eindruck erweckt, dass die Schaltung manuell erfolgte.

Dann kann festgelegt werden, wie hell die Lampe leuchtet und ob langsam aufgeblendet bzw. abgeblendet wird. Und ob ab 22:00 Uhr nur noch ein Nachtlicht an ist. Wer die Lampe als Wegeleuchte verwendet, wird die Funktion Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sehr schätzen. Anhand der Geodaten wird die Schaltung den aktuellen Gegebenheiten angepasst, sehr praktisch.

Als letzte Funktion, welche ich hier erwähnen möchte, kann die Lichtsteuerung an ein Schema angepasst werden. Dies macht vor allem bei mehreren Leuchten Sinn, denn die ergeben dann zusammen ein Lichtbild und das ist ein besonderer Hingucker.

Ein entscheidender Nachteil ist, dass die Lampe nicht mehr mit dem Lichtschalter an- und ausgeschaltet werden kann, wenn Abläufe erstellt wurden, was ich nachteilig finde. Wenn ich die Lampe mal kurz anmachen möchte, muss ich dies zwingend über die App tun.

Fazit

Das Design ist eher bieder und nicht der Hingucker, dafür ist es unaufgeregt und passt in fast jeden Stil. Die Verarbeitung ist klasse und ebenfalls sehr stabil. Das Licht ist angenehm warm und bei voller Leistung auch ausreichend. Die smarten Funktionen und das Zusammenspiel mit anderen hue-Produkten ist erstklassig und das, was diese Leuchte so anders macht. Dank der tollen App und der Funktionen, haben wir eine zweite Philips hue Fuzo Sockelleuchte nachgekauft und denken über weitere Lampen nach. Evtl. gibt es ja auch mal etwas mutigere Designs, uns würde es freuen.

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