LEGO® Technic Dom’s Dodge Charger

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Fast & Furious kommt in Euer Wohnzimmer

Es ist 2001, Vin Diesel verkörpert erstmalig Dominic (Dom) Toretto. Wir sehen komplett getunte Fahrzeuge, vom Mitsubishi Eclips über Nissan GT-R35 sind viele Fahrzeuge aus dem asiatischen Raum dabei. Aber ein Fahrzeug bleibt allen in Erinnerung, der 1970er Dodge Charger in Schwarz. Warum? Finale Szene: Die Freunde Brian O’Connor, gespielt von Paul Walker und Dom stehen im Toyota Supra und Dodge Charger am Bahnübergang bereit für das finale Rennen. Dom beschleunigt den Dodge Charger mit so einer brachialen Kraft, dass die Vorderräder abheben und das Heck auf die Straße drücken.

Genau diesen Moment der Filmgeschichte möchte Lego mit dem Technikmodell eben dieses Charger einfangen und bringt damit ein Fahrzeug auf den Markt, welches jeden Filmfan aufhorchen lässt. Auch wenn die weiteren Teile sich immer mehr entfernten vom Ursprungsgedanken der Serie, so hatten Dom und sein Dodge Charger immer wieder Auftritte, die besonders waren. Und jetzt dürft Ihr dieses Fahrzeug selber bauen, Stein für Stein und das in der Technikserie.

Lasst uns Dom’s Dodge Charger bauen

Lego als Premiumproduzent setzt viel auf Lizenzen und so auch hier auf gleich 2, die von Fast & Fusious, sowie der von Dodge für den Charger. Daher erwarte ich hohe Detailtreue, gute Qualität und viele Funktionen, mal sehen, ob Lego liefern kann. Der Karton sieht gut aus und zeigt das fertige Modell sowie die Vorlage. Was mich hier stört, ist die starke Überzeichnung der Vorlage, welche wenig mit dem Original zu tun hat, aber das ist eine Kleinigkeit.

Im Karton finden wir eine dicke Anleitung, nummerierte Tütchen mit Klemmbausteinen, einen kleinen Aufkleberbogen, den Rahmen und 4 Gummireifen. Ich habe als Kind Lego geliebt und ständig damit gebaut, auch wenn ich nicht der Kreative bin, der aus den Teilen dann etwas großartig anderes baut. Daher freute ich mich über die Anleitung.

Dom's Dodge Charger Abschnitt 1

Die Anleitung ist sehr detailliert und lässt kaum Platz für Fehler, auch wenn mir trotzdem welche unterlaufen sind. Jeder einzelne Pin wird erklärt und genau gezeigt, wohin dieser muss. Echten Profis wird die Herausforderung fehlen, aber allen Einsteigern und Kindern dürfte es sehr entgegenkommen, auch wenn die Hauptzielgruppe weniger 10+, wie auf dem Karton angegeben sein dürfte. Die meisten Fans sind sicher 30+. Aber LEGO war immer sehr gut erklärt, daher wunderte es mich hier nicht.

Schritt 1

Die Tüten mit der 1 geöffnet und die Teile sortiert, dann kann es mit dem Bauspaß auch schon beginnen. Die ersten Schritte sind alle sehr klein und man steckt nur wenige Elemente zusammen, bis das Gebaute wirklich, was mit einem Auto zu tun hat, dauert es noch. Was jetzt bereits auffällt, die Teile sind farbig einfach zu unterscheiden. Es gibt viel Schwarz, dazu rote und blaue Pins und Verbinder.

Dafür bauen wir bereits am Anfang den Antriebsstrang und damit viel Technik. Das Differenzial, die Antriebswelle und die hinteren Stoßdämpfer sind am Ende von 81 Bauschritten schon fertig. Auch die Hand-of-God wurde bereits platziert und wird uns später behilflich sein, mit Dom’s Dodge Charger zu spielen.

Schritt 2

Der Antriebsstrang ist fertig, was fehlt dann noch? Genau, Motor und Räder, welche in Abschnitt 2 gebaut werden. Der V8 ist besonders schön zu bauen. Es macht Spaß, ein am Ende funktionalen Motor zu bauen, bei dem sich die 8-Zylinder korrekt bewegen. Dazu kommt eine Steuerkette, die die Kraft auf den Antriebsstrang überträgt, damit sich am Ende die Räder drehen. Hier wird das natürlich umgekehrt und durch die Bewegung der Räder bewegt sich der Rest.

Jetzt erinnert das Ganze auch schon sehr an ein Auto. Dom’s Dodge Charger ist noch nicht zu erkennen, aber das kommt mit den nächsten Schritten. An dieser Stelle empfiehlt es sich, die Technikelemente auszuprobieren, denn noch sind diese einfach zugänglich und Fehler können behoben werden. Funktioniert die Lenkung, greifen alle Zahnräder und bewegen sich die Zylinder? Erst nach diesem Check empfehle ich Euch weiterzubauen, denn jetzt verstecken wir die Technik.

Schritt 3

Das Innenleben ist fertig, der Antrieb funktioniert und die Räder drehen sich, jetzt fehlt noch die optische Komponente, und natürlich das Tuning, damit wir Dom’s Dodge Charger aus Fast & Furious bekommen. Dazu bauen wir in diesem Abschnitt die Elemente, die später die Verkleidung aufnehmen.

Die Front nimmt die finale Form an, samt Motorhaube und Scheinwerfern. Bereits in diesem Abschnitt zu erahnen, das Auto wird außen nicht vollständig schwarz sein, denn blaue Pins unterbrechen das Erscheinungsbild immer wieder unangenehm.

Ebenfalls schade, die am Original in Chrom gehaltenen Elemente sind am Lego Technic Dom’s Dodge Charger einfach hellgrau. Warum es keine Chromeelemente wurden, die das Fahrzeug zu etwas Besonderem machen, kann ich mir nicht erklären.

Am Ende von Schritt 3 ist die finale Form sehr gut zu erkennen und man erahnt die Ausmaße sehr gut. Die Front sieht klasse aus und das Lenkrad ist bereits verbaut. Jetzt konnte ich es dann kaum noch erwarten, den Charger fertigzustellen und endlich in seiner ganzen Pracht zu sehen.

Schritt 4

Im finalen Bauschritt wird der Kofferraum und das Heck montiert, die Verkleidung fertiggestellt, die Türen eingebaut und die letzten Elemente angebracht, es ist nicht mehr weit zu Dom’s Dodge Charger. Die Bilder des fertiggestellten Chargers seht Ihr dann am Ende.

Die Türen werden angebracht, genauso wie der Kofferraum, welcher leider noch unten offen ist. Dafür sind die NOS Lachgasflaschen gut zu erkennen und ein schönes Detail. Richtig schick ist das Heck, es wirkt bullig und dem Original sehr nahe. Das Lichtband ist gut dargestellt und das Nummernschild ein schönes Detail.

Als letzter Schritt wird die gesamte Verkleidung montiert und kleine Elemente wie die A-Säule und die Stäbe an der Seite, die die gebogene Silhouette nachbilden sollen.

Dom’s Dodge Charger ist fertig!

Nach knappen 3 1/2 Stunden Bauzeit ist es geschafft, Fast & Furious ist im Wohnzimmer angekommen, Dom’s Dodge Charger ist fertig und kann sich wirklich sehen lassen. Insgesamt gefällt mir der Auftritt sehr gut, die genannten Mängel bleiben. Die blauen Pins stören, auch die fehlenden Chromeelemente fallen sofort auf. Positiv ist die Wheelybar und das alle Technikelemente einsehbar sind.

Auf den Bildern seht Ihr ein paar Details, wie den Feuerlöscher auf dem Beifahrersitz, die Wheelybar oder den Antrieb am Motor. Alles ist schön einzusehen und nichts verschwinden hinter Elementen und ist nicht zusehen und das finde ich besonders schön. Wenn gelenkt wird, bewegen sich die Räder, und es ist zu erkennen, welches Zahnrad welches Teil bewegt. Leider ist das Lenkrad an sich ohne Funktion. Im Innenraum ist ein großer Hebel, welcher die Wheelybar ausklappen lässt bzw. diese wieder einklappt.

Dom's Dodge Charger

Bauzeit und Bauspaß

Ein erfahrenerer Legobauer als ich braucht sicher deutlich weniger Zeit, aber ich war in 3 1/2 Stunden fertig, verteilt auf 3 Abende und nebenbei lief Fußball. Für mich geht das in Ordnung und ich hätte auch gerne länger gebaut, denn das Bauen macht viel Spaß. Es entsteht nie Frust, denn alle Teile greifen gut ineinander, alles hält und nichts ist schlecht beschrieben. Baufehler sind selten und wenn, dann fallen Sie zeitnah auf und lassen sich einfach beseitigen.

Mal habe ich den Verbindungspin an die falsche Stelle gesetzt oder einen längeren Stein verwendet, als ich sollte. Was schon eine Kunst ist, denn auf der Anleitung ist eine 1:1 Abbildung der größeren Elemente, damit einfach verglichen werden kann, ob das richtige genommen wurde. Aber ich will nicht jedes Teil abgleichen, sondern auch Fehler machen dürfen.

Die Technikpassagen sind sehr verständlich und man baut ganz nebenbei eine Lenkung, einen Antriebsstrang und kann am Ende sehen wir, wie die Kraft von einer Kurbelwelle auf die Hinterräder übertragen wird, wirklich toll. Auch hier greift alles und funktioniert tadellos, was ich so nicht erwartet habe. Die Reifen dazu sind dick, nur leider vorn, genauso breit wie hinten. Ich glaube, im Film waren die Hinterreifen breiter.

Nach dem Bauspaß kommt der Spielspaß? Ja, das Fahrzeug hat sogar Spielrunden mit meinen Kindern überstanden und da wurde sich beim Fahren aufgestützt und die Stoßdämpfer an ihre Belastungsgrenze gebracht. Die Lenkung maximal eingeschlagen und Vollgas gefahren. Funktioniert und macht Spaß, sicher nicht für viele Stunden, aber kurzzeitig.

Der Spaß stimmt und auch die Bauzeit ist für mich gut, ich bin wieder im Legofieber.

Erweiterung

Wer Lust und Muse hat, kann seinen Dodge noch mit Licht und/oder einem Motor versehen, wodurch ein ferngesteuertes Auto entsteht. Die Anleitungen findet Ihr einfach über Google und die Sets kosten zwischen 15,00 € für eine einfache Beleuchtung und 120,00 € für Motor, aufwendige Beleuchtung und Steuerelemente. Dadurch steigt der Preis auf mehr als das Doppelte.

Fazit zu LEGO® Technic Dom’s Dodge Charger

Natürlich ist nicht alles toll an Dom’s Dodge Charger von Lego, vor allem die blauen Pins, welche an vielen Stellen das schwarze Äußere durchbrechen, sind eine Sünde. Aber es lässt sich verschmerzen, denn insgesamt gibt es ein tolles Filmauto, verbunden mit klasse Technik. Die Anleitung ist einfach gehalten und für jeden zu verstehen, was auch das Ziel ist. Wer gerne tüftelt und die Herausforderung beim Bau sucht, wird hier sicher nicht abgeholt.

Dom's Dodge Charger

Die vielen Elemente, die sich bewegen und nutzen lassen, sind klasse, es ist schön, die Motorhaube zu öffnen und den Kofferraum, auch wenn dieser nach unten offen ist.

Für einen Preis von unter 80,00 € gibt es ein schönes Set mit kleinen Schwächen, welches für Filmfans ein Muss ist. Wer einen feinen wasserfesten Stift hat, kann sich die blauen Pins schnell anmalen und erhält dann auch ein stimmiges Gesamtbild. Zwischen der Filmsammlung oder den Modellautos sieht Dom’s Dodge Charger prächtig aus und lässt die Augen strahlen, wenn man ihn ansieht und sich an die Szene aus Fast & Furious 1 erinnert.

* Affiliate-Links: Für euch bleibt alles gleich, der Linkeigentümer erhält eine Vermittlungsprovision vom Händler.

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